4. Etappe Styrian Iron Trail - Wald am Schoberpaß - Radmer an der Stube
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Mit der 4. Etappe erwandern wir den höchsten Punkt des Styrian Iron Trails – den 2125 m hohen Zeiritzkampel in den Eisenerzer Alpen. Es erwartet uns eine abwechslungsreiche und lange Wanderung, die gut...
Mit der 4. Etappe erwandern wir den höchsten Punkt des Styrian Iron Trails – den 2125 m hohen Zeiritzkampel in den Eisenerzer Alpen. Es erwartet uns eine abwechslungsreiche und lange Wanderung, die gut eingeteilt werden muss. Mit dem Aufstieg über die verfallene Brunnebenalm verlassen wir nun endgültig die Landschaft des Liesingtales und beginnen mit den Bergetappen des Trails. Je höher wir kommen, desto beeindruckender wird der Ausblick auf die Bergwelt der Obersteiermark – bis hin zum Dachstein. In den Sommermonaten lassen die blühenden Almböden, die im Kalk durch die Artenvielfalt besonder farbenprächtig ausfallen, das Herz jedes naturverbundenen Menschen höherschlagen. Wer diese Etappe vereinfachen will bzw. es die Wettersituation fordert, kann auch vom Antonikreuz über die Seekaralm in das Tal der Radmer absteigen. Unabhängig davon, ob der Abstieg über die Brunnkar- oder die Seekaralm erfolgt, führen die letzten Kilometer immer einen Talboden entlang.
Wir starten in Wald am Schoberpaß (1), 841 m, und gehen die Asphaltstraße leicht bergauf in Richtung Melling, wobei das erste Wegstück parallel zum Bach verläuft. Nachdem wir den Bach überquert haben, halten wir uns bei der nächsten Straßenkreuzung links und folgen der Beschilderung in Richtung Zeiritzkampel. Die nächsten drei Kilometer führen bergauf über Forststraßen und steilere Pfade durch den Wald bis zu der verfallenen Brunnebenalm (2), 1510 m. Weiter über Hohlwege verlassen wir allmählich die Wälder und kommen zu den Almen rund um den Enzianboden, von wo aus unser Ziel bereits erkennbar ist. Aussichtsreich wandern wir bergauf zum Antonikreuz (3), 1890 m, um nun weiter entlang des Bergrückens zum Zeiritztörl (1854 m) und in Folge stetig bergauf zum Gipfelbereich zu kommen. Über einen Steig, der teilweise mit Seilen versichert ist, gelangen wir zum Zeiritzkampel (4), 2125 m. Der Abstieg über den Grat erfordert Trittsicherheit und ist bei Nässe sehr rutschig – Erfahrung und gutes Schuhwerk sind unerlässlich! Landschaftlich und geländetechnisch ist der Abstieg auf der Ostseite des Zeiritzkampels einfach traumhaft. Die erste Steilstufe führt über 300 Höhenmeter bergab und nach einem ebenen Wegstück folgen nochmals 200 Höhenmeter hinunter bis zum Brunnecksattel (5), 1619 m. Von nun an geht es durch den Wald bergab, wobei wir nach ca. 1 Kilometer kurz vor einem Bach nach rechts unten weitergehen. Wer eine Pause einlegen will, hat hier die Möglichkeit einen kurzen Abstecher zur Hütte der Brunnkaralm zu machen. Der Steig führt kontinuierlich bergab bis zum Talboden. Nach mehreren Kilometer auf Forst- bzw. Asphaltstraßen - dem Finstergraben entlang - erreichen wir Radmer an der Stube (6), 685 m.
Anforderungen: Der Gipfelbereich und Abstieg des Zeiritzkampels erfordern Trittsicherheit- und Schwindelfreiheit. Bei Nässe ist der Abstieg sehr rutschig – Bergerfahrung und gutes Schuhwerk sind unerlässlich!
Für ein konfliktfreies Miteinander auf Almen und Weiden gilt es, ein paar Regeln zu beachten, speziell, wenn man mit Hunden unterwegs ist.
(Quelle: www.sichere-almen.at – 06/2021)
Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!Ein paar Tipps zum richtigen und fairen Verhalten im Wald: (Quelle: www.bundesforste.at – 6/2021)
Wanderer sollten Besuche im Wald ca. 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang meiden, da in dieser Zeit Wildtiere besonders aktiv sind.Plastikflaschen, Taschentücher, Zigarettenstummel & Co haben im Wald nichts verloren! Bitte achte darauf, dass Du keinen Müll im Wald hinterlässt.Campieren im Wald und auf der Alm, sowie Feuer machen - ist streng verboten!
Grundsätzlich darf jede Person im Wald 2 kg Pilze und Beeren pro Tag für den Eigengebrauch sammeln. Verboten ist es nur, wenn es der Waldeigentümer ausdrücklich untersagt.Alpiner Notruf: Notrufnummer der Bergrettung: 140 EU-Notruf: 112
Wetterdienst: www.zamg.ac.at
Direktlink Bergwetter Steiermark: https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark
Teleskopstöcke: Bei Weitwanderungen sind grundsätzlich Stöcke vorteilhaft. Damit man zwischendurch die Stöcke auch am Rucksack befestigen kann, sind 3-teilige Stöcke optimal, da sie ein kleines Packmaß haben.Berg-/Wanderschuhe sollten den Anforderungen entsprechen, d.h. der Schuh soll passend der Schwierigkeit im Gelände, der Länge der Tour und an das Gewicht des Rucksackes angepasst sein. Ein bequemer Bergschuh, der die Füße gut schützt und den Gelenken mehr Stabilität gibt, ist nicht das Maß aller Dinge, aber das Maß für eine gelungene Wanderung.Rucksack mit Regenhülle (ca. 40–50 Liter Fassungsvermögen).Regenschirm und / oder ein leichter Regenponcho.Handschuhe und Kopfbedeckung (Kappe und Haube), auch im Sommer.Hosen mit abnehmbaren Hosenbeinen oder auch Hosen, die sich leicht raufstülpen lassen. Aber bei diesem Thema scheiden sich die Geister, da viele Wanderer im Sommer einfach gern mit einer kurzen Hose unterwegs sind. Wichtig ist, dass die Hose bequem ist und schnell wieder trocknet.Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke mit Kapuze.Sonnenschutz: Schildkappe, Sonnenbrille und Sonnencreme und auch bei der Bekleidung auf UV-schützende Wäsche achten.Stirnlampe: sollte grundsätzlich immer im Rucksack sein.Trinkflaschen: optimal sind zwei Flaschen zu mindestens je ¾ l.Jausenbox: für die Lunchpakete, die bei den Beherbergungsbetrieben angeboten werden. Müll meiden ist die Devise!Snack bzw. Jause: Oft reicht ein Müsliriegel und es geht gleich leichter weiter.Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster.Handy bzw. GPS-Gerät plus Akku-Pack: Alle Etappen des @styrianirontrail können als GPS-Track heruntergeladen werden.Analoge Detailkarten mit dem eingezeichneten Wegverlauf und eine Übersichtskarte.Zusätzliche Ausrüstung bei der Hüttennächtigung auf der Sonnschienalm: Hüttenschlafsack, Hüttenschuhe, Mitgliedsausweis von alpinen Vereinen.Von Rottenmann über die Pyhrn Autobahn A9 Abfahrt Treglwang, weiter über die B113 nach Wald am Schoberpaß (30 km, ca. 20 Minuten)
Von St. Michael in Obersteiermark über die Pyhrn Autobahn A9 Abfahrt Kalwang, weiter über die B113 nach Wald am Schoberpaß (33 km, ca. 25 Minuten)
Allgemeine Auskunft über die Öffentlichen Verkehrsmittel in der Region: www.verbundlinie.at
Parkplatz beim Bahnhof und mehrere Parkmöglichkeiten im Ort
Einkehr Wald am Schoberpaß:
Gasthof Leitner, Tel.: +43 3834 213, 8781 Wald am Schoberpaß 65Gasthof Fink, Tel.: +43 3834 228, 8781 Wald am Schoberpaß 63, www.fink-gasthof.atGasthof Gruber, Tel.: +43 3834 209, 8781 Wald am Schoberpaß 115Unterkunft Wald am Schoberpaß:
Gasthof Leitner, Tel.: +43 3834 213,8781 Wald am Schoberpaß 65, Gasthof Fink, Tel.: +43 3834 228, 8781 Wald am Schoberpaß 63, www.fink-gasthof.atPension Jansenberger, Tel.: +43 3834 218, 8781 Wald am Schoberpaß 55,Gasthof Gruber, Tel.: +43 3834 209, 8781 Wald am Schoberpaß 115, Gasthof-Kräuterhof GruberInfrastruktur Wald am Schoberpaß:
Ärzte: Dr. Walter Gsöllpointner, Tel.: +43 3617 2455, 8781 Wald am Schoberpaß 57a, Di. 16:00 – 18:00 UhrDr. Martin Pauer, Tel.: +43 3846 8117, 8781 Wald am Schoberpaß 57a, Mi. 9:00 – 11:00 UhrLebensmittelgeschäft: Unser G'schäft in Woid, 8781 Wald am Schoberpaß 60, Mo., Mi.& Fr.07:15 - 12:15 und 15:00 - 18: Uhr, Di. Sa. von 07:15 - 12:15, Do. von 07:15 - 15:00 UhrLebensmittelgeschäft: Bäckerei „Backstubn“, Wald 31c, 8781 Wald am Schoberpaß, Do. 07:00-12:00 Uhr, Fr. 13:00-18:00 UhrBankomat: RaiffeisenbankSehenswürdigkeiten und Freizeitanlagen Wald am Schoberpaß:
Freizeitsee Wald am Schoberpaß, Tel.: +43 3834 700, 8781 Wald am Schoberpaß 98b, www.schoberpass.atEinkehr unterwegs:
Brunnkaralm-Hütte, +43 676/5186082 (kurzer Abstecher vom Weg)Einkehr und Unterkunft Radmer:
Gasthof Erzberg, Tel.: +43 3635 2145, 8795 Radmer, Stube 51, www.gh-erzberg.atFerienwohnungen Radmer, Tel.+43 664 5861789, Hasel 15c, 8795 Radmer, www.ferienwohnung-radmer.atInfrastruktur Radmer:
Arzt: Dr. Uwe Bauer-Schartner, Tel.: +43 3635 3111, 8795 Radmer an der Stube 42c, Di 08.00 - 12.00 Uhr, Fr 14:00 - 16:00 UhrLebensmittelgeschäft: Nah&FrischSehenswürdigkeit Radmer:
Kupferschaubergwerk Radmer, Tel.: +43 3635 20030, 8795 Radmer, Hasel 36, www.kupferschaubergwerk.atÖffentliche Verkehrsmittel für diese Etappe:
Wald am Schoberpaß – Zug- und BushaltestelleRadmer – Bushaltestelle / Ruftaxi (Taxi Moser Tel.: +43 3848 3095)freytag & berndt Wander-Rad-Freizeitkarte, WK 062, Gesäuse - Ennstaler Alpen - Schoberpass
Wanderbuch "Styrian Iron Trail" im Büro TV Erzberg Leoben bzw. bei den Beherbergungsbetrieben erhältlich
Wenn es die Wettersituation nicht erlaubt über den Zeiritzkampel zu wandern, empfiehlt sich der Abstieg vom Antonikreuz über die Seekaralm – siehe LINK. Styrian Iron Trail - 4. Etappe Abstiegsvariante Radmer an der Stube • ... (outdooractive.com)
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