Habring über Greimegger
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Die Ortschaft Oberzeiring ist durch das Kurzentrum, die THEO-Studiobühne und das Silber-Schaubergwerk bekannt. Die Silbergewinnung ist seit dem 13. Jahrhundert nachweisbar und das Bergwerk gehörte zu den...
Die Ortschaft Oberzeiring ist durch das Kurzentrum, die THEO-Studiobühne und das Silber-Schaubergwerk bekannt. Die Silbergewinnung ist seit dem 13. Jahrhundert nachweisbar und das Bergwerk gehörte zu den bedeutendsten mittelalterlichen Produktionsstätten. Das Schaubergwerk mit einer Wanderung zu verbinden, ist eine interessante Kombination. Die Wandermöglichkeiten rund um Oberzeiring sind vielfältig und Sommer wie Winter gut machbar. Ein bekannter Gipfel ist der Habring (auch Habering genannt) auf 1497 m, der im Südwesten der Ortschaft liegt und über ein einfaches Gelände mit schönen Aussichtsplätzen erreichbar ist. Der Habring war vor einigen Jahrzehnten noch aussichtsreich, jetzt ist von der Aussicht nichts mehr zu sehen, da der Gipfel mitten im Wald ist. Attraktiv ist das Wanderziel dennoch, da wir hier ein schönes Gipfelkreuz mit Edelweiß und einen kleinen Rastplatz vorfinden. Kurzum: Eine gemütliche Wald- und Wiesenwanderung mit Gipfelglück.
Wir starten im Zentrum Oberzeiring (1), 932 m, gehen beim Kurzentrum vorbei und folgen der Straße Richtung Lachtal. Am Ende des Ortes ist ein großer Parkplatz, der auch gerne als Ausgangspunkt für diese Wanderung in Anspruch genommen werden kann. Wir bleiben auf der Straße und sehen nach ca. 750 m in einem Kreuzungsbereich auf der linken Seite die Wegmarkierung 3 und den Wegweiser mit der Aufschrift „Weg Nr. 3 über Greimegger zum Habringspitz Weg 3a“. Hier folgen wir dem Richtungspfeil und gehen bei der nächsten Straßenkreuzung links und weiter bis zum Bauernhof vlg. Greimegger (2), 1130 m, wo wir direkt zwischen Haus- und Hofstelle hindurchgehen. Gleich hinter dem Bauernhaus geht es rechts bergauf entlang der Forststraße, die zuerst am Waldrand entlang und in Folge in den Wald führt. Wir bleiben auf der Forststraße und kommen zu einer scharfen Linkskurve, wo keine Markierung zu sehen ist. Wir gehen links und orientieren uns kurz danach wieder an den rot-weiß-roten Markierungen. Auf einer Seehöhe von ca. 1300 m erreichen wir freie Wiesen- bzw. Almflächen und haben einen sehr schönen Blick ins Umland von Oberzeiring. Hier befindet sich ein Kreuzungsbereich (3), 1330 m, mit gelben Wegweisern und dem Hinweis auf den Weg 960 in Richtung Habringsattel. Es folgt ein steileres Wegstück bis zum Habringsattel (4), 1415 m. Beim Habringsattel kommen mehrere Wege zusammen. Wir gehen nach dem Zaun rechts (Wegnummer 3a) und halten uns in einer Linie bergauf, bis wir den dicht bewaldeten Bergrücken und in Folge den Gipfel, Habring (5), 1497 m, erreichen. Der Abstieg folgt über die Aufstiegsroute.
Für ein konfliktfreies Miteinander auf Almen und Weiden gilt es, ein paar Regeln zu beachten, speziell, wenn man mit Hunden unterwegs ist. (Quelle: www.sichere-almen.at – 06/2021)
Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!Ein paar Tipps zum richtigen und fairen Verhalten im Wald: (Quelle: www.bundesforste.at – 6/2021)
Wanderer sollten Besuche im Wald ca. 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang meiden, da in dieser Zeit Wildtiere besonders aktiv sind.Plastikflaschen, Taschentücher, Zigarettenstummel & Co haben im Wald nichts verloren! Bitte achte darauf, dass Du keinen Müll im Wald hinterlässt.Zelten und Feuer machen - ist im Wald streng verboten!Grundsätzlich darf jede Person im Wald 2 kg Pilze und Beeren pro Tag für den Eigengebrauch sammeln. Verboten ist es nur, wenn es der Waldeigentümer ausdrücklich untersagt.Alpiner Notruf:
Notrufnummer der Bergrettung: 140
EU-Notruf: 112
Wetterdienst: www.zamg.ac.at
Direktlink Bergwetter Steiermark: https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark
Rucksack mit RegenhülleTeleskop- / WanderstöckeBerg- / WanderschuheHandschuhe: wasserdicht und wärmendKopfbedeckung / SonnenbrilleOberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke und Winterjacke mit KapuzeWanderhoseSitzunterlageTrinkflasche / Thermoskanne (an kühleren Tagen ist ein wärmendes Getränk angenehm)Snack bzw. JauseErste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster und ZeckenzangeWeitere wichtige Ausrüstungsgegenstände
WegbeschreibungDetailplan der WanderungWanderkarte: Zur Übersicht eine Karte im Maßstab 1 : 50 000 der jeweiligen RegionGPS-GerätHandyVon Judenburg über die B 114 in Richtung Hohentauern (19 km, ca. 20 Minuten).
Von Trieben an der Pyhrn Autobahn A 9 über die B114 Richtung Judenburg (33 km, ca 35 Minuten)
Oberzeiring ist im Netz der Öffentlichen Verkehrsmittel angebunden und mit dem Bus erreichbar. (Von Judenburg oder Hohentauern ca. 30 Minuten)
Den genauen Fahrplan und eine allgemeine Auskunft über die Öffentlichen Verkehrsmittel in der Region: www.verbundlinie.at
Mehrere Parkplätze im Ortszentrum Oberzeiring hinter der Kirche und am Ortsende (Schilift).
Anfahrt zum Parkplatz
Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten:
Gasthaus Kumpf, Tel.: +43 3571 2231, 8762 Pölstal/Oberzeiring, Hauptstraße 32,
Gasthof Zum Grünen Specht, Tel.: +43 3571 2238, 8762 Pölstal, Marktplatz 2, www.gruener-specht.at
Gasthof-Pension Haunschmidt, Tel.: +43 3571 2216, 8762 Pölstal, Hauptstraße 7
Weitere Unterkünfte und Gasthäuser: www.poelstal.info
Freytag & Berndt (2017): Seetaler Alpen, Seckauer Alpen, Judenburg, Knittelfeld. WK 212 Wander-, Rad-, Freizeitkarte; 1 : 50 000
C. und M. Hlatky, (2017): Murtal – Rund um Spielberg – Seetaler Alpen und Seckauer Alpen. Kral Verlag, S. 160
Beim Habringsattel einen Abstecher in Richtung Osten machen, um den „St. Oswald-Blick“ mit den hinter liegenden Seckauer Alpen zu genießen.
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