Goldtoni - Alpenbogen A130 Lago di Camposecco-Rifugio Alpe il Laghetto
Fotos de nuestros usuarios
30.07.2024 Tag 30 Auf meinem Weg von Nizza zurück nach Würflach Bei der heutigen Tour werde ich dankbar feststellen das ich gestern im Bivacco Composecco übernachtet habe, denn das Rifugio Andolla wäre...
30.07.2024 Tag 30 Auf meinem Weg von Nizza zurück nach Würflach
Bei der heutigen Tour werde ich dankbar feststellen das ich gestern im Bivacco Composecco übernachtet habe, denn das Rifugio Andolla wäre gestern nicht mehr erreichbar gewesen. Diese Tour hätte ich extrem unterschätzt. Dafür waren aber die Unwetter im Frühjahr verantwortlich wobei ja auch Zermatt überschwemmt wurde.
Weg: In der letzten Nacht habe ich schon befürchtet hier festzusitzen, da in der Nacht ein extremer Sturm getobt hat. Doch jetzt am Morgen ist keine Spur mehr vom Sturm, nur am Stausee hast den ganzen Schnee der ganz hinten war bis vor an die Staumauer geblasen. Recht früh treibt es mich heute schon raus da ich mir ein wenig Sorgen über den Anstieg gegenüber vom See mache. Ich hab schon gesehen das er ziemlich senkrecht rauf zum Coronette di Compesecco führt. Also rüber über die Staumauer und rauf zum Cornette. Vor der Rinne die raufführt sehe ich aber schon eine lange Eisenkette die wirklich sehr hilfreich ist. Oben auf 2697m angekommen denke ich die Schlüsselstelle der heutigen Tour gemeistert zu haben, nichts ahnend das dies nur der Einstieg war. Doch jetzt genieße ich erst mal die perfekte Aussicht und auch das traumhafte Wetter. Auch der Handyempfang ist gut und ich kann mal mit meiner Frau telefonieren.
Hinten gehts erstmal etwas steiler runter, teilweise mit Schnee, doch der Weg ist noch gut erkennbar. Vorbei an einer großen Herde Steinböcke erreiche ich ein Wegkreuz wo beide Wege zum Rifugio führen. Eigentlich hatte ich den direkten Weg geplant doch kurz entschloss ich mich den anderen zu nehmen der höher oben weiterführt und abenteuerlicher aussieht. Doch viel abenteuerlicher, der Weg ist kaum zu finden da große Steine mit Wegmarkierungen vom Unwetter weggespült wurden und so überall verteilt liegen und kein Weg mehr zu sehen ist. Immer wieder gibt es wilde Kletterein und ich brauche sogar einmal für einen einzigen km mehr als eine Stunde. Gegen Mittag erreiche ich aber dann doch das Rifugio Andolla, erstmal was essen - dachte ich mir - aber Essen gibts erst um 13 Uhr, solange will ich nicht warten und begnüge mich mit einer Apfelstrudel. Vom Tisch sehe ich schon den Passo d Andolla wo´s jetzt hochgeht. Also starte ich genau zur Mittagshitze doch die 350hm sind gleich überwunden. Oben angekommen stehe ich wieder mal auf der Grenze zur Schweiz wo der Weg, zum Glück unschwer, weitergeht. Vorbei am Lago Pontimia gehts dann wieder hoch zum Passo di Pontimia wo wiederum die Grenze zu Italien ist. Jetzt nur noch der steile Abstieg zum Rifugio Alpe il Laghetto das ich von hier schon sehe. Beim Rifugio angekommen erhalte ich sofort einen Schlafplatz und auch bald Essen. Herrlich.
Schwierigkeiten: Hochalpine Tour die teilweise sehr ausgesetzt ist und durch frühere Unwetter über lange Distanz völlig Weglos. Aber eine wunderschöne Tour.
Sí
Sí
Sí
Sí
GPS Navigation
Webcams del recorrido
Rutas populares en los alrededores
No se pierda las ofertas y la inspiración para sus próximas vacaciones
Su dirección de correo electrónico se ha añadido a la lista de correo.