Der Ort liegt auf 765 m Höhe und ist, zwischen Kastanien- und Nussbäumen, in zahlreiche Ansiedlungen aufgesplittert, genießt ein trockenes Klima, geschützt von den Winden, und ganzjähigen milden Temperaturen.
Wie der Name andeutet, gehörte der Ort zum noblen und reichen Haus der Challant, dessen Geschichte eng mit der des Aostatals verknüpft ist.

Das berühmteste Monument in dem Gebiet ist die Pfarrkirche...

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Der Ort liegt auf 765 m Höhe und ist, zwischen Kastanien- und Nussbäumen, in zahlreiche Ansiedlungen aufgesplittert, genießt ein trockenes Klima, geschützt von den Winden, und ganzjähigen milden Temperaturen.
Wie der Name andeutet, gehörte der Ort zum noblen und reichen Haus der Challant, dessen Geschichte eng mit der des Aostatals verknüpft ist.

Das berühmteste Monument in dem Gebiet ist die Pfarrkirche San Vittore, typisches Beispiel valdostaner Architektur, mit einem Kirchenschiff, auf antikem Fundament, Ende des 17.Jh. neu erbaut, wobei Portal und Stützpfeiler aus dem Quattrocento erhalten sind.

Der Bau wurde von den Grafen von Challant finanziert, deren Wappen heute noch in einem Schlussstein und auf einem Strebepfeiler zu sehen ist. Im Innern befindet sich ein wertvoller hölzerner Kruzifix aus dem 15.Jh..
Die Ruinen des Schlosses von Villaz, auf einem Felsen, kurz nach der Ortschaft Nabian, sind Überreste der Festung die auf Wunsch von Ebalo di Challant vor dem 14.Jh. erbaut wurde.

Nur einen kleinen angenehmen Spaziergang entfernt liegt der eindrucksvolle, einzeln gelegene Lago di Villa, in einem auf die Eiszeit zurückgehenden Becken zwischen Abhängen und dem Grün der Wälder, und grau bis dunkelgrünem Wasser.

Ein augenfälliger Kontrast zwischen Sumpfvegetation und Bergwelt: der See ist von Schilfdickicht umgeben, und Heimat von Wassertieren, die sonst im Alpenraum selten sind.

Eine Vielzahl kleiner Kirchen und Kapellen ist über das Gebiet der Gemeinde zerstreut. Unter anderen die Kapelle von Saint-Maxime (12.Jahrhundert) und die von Saint-Préjet a Targnod, ein Produkt volkstümlicher Hingabe und Fantasie. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass im lokalen Dialekt "Predzi" tatsächlich "sprechen" bedeutet und dass der Heilige, dem die kleine Kapelle gewidmet ist, angerufen wird, um einem stotterndem Kind zu helfen; und ihm als Dank traditionell ein Küken geopfert wird.

Einen besonderen Hinweis verdient der Wasserfall von Isollaz.

Sie finden den beeindruckenden, zu den schönsten des Aostatals zählenden Wasserfall in der Nähe des Ortsteils Targnod, wo sich der Wildbach Evançon zwischen hohe Felswänden drückt, wobei die hohe Wassergeschwindigkeit und die dadurch verbundene Luftbewegung einen besonderen Wohlklang erzeugt.

Text: www.regione.vda.it

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