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Von Lichtenstein zum Märchenschloss und Schönbergturm
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14,74 km
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Von Lichtenstein zum Märchenschloss und Schönbergturm

Distancia
14,7 km
Duración
04:45 h
Ascenso
386 m
Nivel del mar
435 - 826 m
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Von Lichtenstein zum Märchenschloss und Schönbergturm
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Ausgangspunkt der Streckenwanderung ist der Lichtensteiner Teilort Honau Traifelberg an der Wasserscheide Neckar/Donau. Von hier ist bereits Schloss Lichtenstein sichtbar, das „Märchenschloss Württembergs“....

Descripción de la

Ausgangspunkt der Streckenwanderung ist der Lichtensteiner Teilort Honau Traifelberg an der Wasserscheide Neckar/Donau. Von hier ist bereits Schloss Lichtenstein sichtbar, das „Märchenschloss Württembergs“. Wilhelm Hauffs Roman "Lichtenstein" inspirierte Herzog Wilhelm von Urach zum Bau des gleichnamigen Schlosses auf dem „lichten Stein“. Es wurde 1840 bis 1842 im historistischen Stil der Burgenromantik errichtet und ist nach der hellen Färbung des Felsens benannt.

Über die aussichtsreichen Felsköpfe Breitenstein und Gießstein führt die Wanderung zur Nebelhöhle. Die Tropfsteinhöhle wurde bereits 1486 als Nebelloch erwähnt und ihr Einstieg für den Besuch des Kurfürsten Friedrich I. bequem ausgebaut. Schon seit Anfang des 18. Jahrhunderts ist sie eine Schauhöhle. Im Roman "Lichtenstein" diente sie dem geächteten Herzog Ulrich als Versteck.

Eine weiterer "Höhepunkt" der Tour ist der 26 Meter hohe Schönbergturm. Der 1906 errichtete weiße Aussichtsturm wird wegen seiner Form auch "steife Unterhose" genannt.

Información turística

Auf dem Hauptwanderweg 5 des Schwäbischen Albvereins führt die aussichtsreiche Tour vom "lichten Stein" zur Nebelhöhle und dem markanten Schönbergturm nach Pfullingen.

Tecnología
n.d.
Condición
1 / 6
Paisaje
5 / 6
Experiencia
n.d.
La mejor época del año
Ene
Feb
Mar
Abr
May
Jun
Jul
Ago
Sep
Oct
Nov
Dic
Autor
Proporcionado por Walter Biselli
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14,74 km
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Información sobre la ruta
Ruta

In Lichtensteiner Ortsteil Honau Traifelberg starten wir auf dem Hauptwanderweg 5 (HW 5) des Schwäbischen Albvereins. Der Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg führt von der Honauer Steige an der B312 zunächst gemeinsam mit dem HW 1, dem zertifizierten Albsteig, zum Schloss Lichtenstein. Davor können wir einen Abstecher zur Ruine Alt-Lichtenstein machen. Die einstige Burg war Stammsitz der Herren von Lichtenstein. Reste der Anlage sind erhalten und können frei besichtigt werden. Auf der Jurahochfläche ließ Herzog Wilhelm von Urach im Jahr 1903 die Geologische Pyramide errichten. Wie sein Vater, der Schlosserbauer Graf Wilhelm, war er naturwissenschaftlich interessiert und wollte „den Freunden der Schwäbischen Alb“ deren geologischen Aufbau anschaulich nahe bringen. Während das neue Schloss noch im Bau war, stand 1839 bereits das Denkmal für Wilhelm Hauff auf einem nahe gelegenen Felsen. Von hier blickt der Dichter auf sein Werk und über das Echaztal bis zur fernen Achalm, dem Hausberg der Stadt Reutlingen. Dem Wanderer bietet sich zudem der Blick über das Tal zum gegenüberliegenden Traifelbergfelsen.

Am Albtrauf entlang wandern wir weiter zum Schloss Lichtenstein, das auf einem freistehenden Jurafelsen hoch über dem Echaztal steht. Teile des Schlosses können im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Das Alte Forsthaus Lichtenstein bietet eine willkommene Einkehrmöglichkeit, bevor wir den Weg am Albtrauf entlang fortsetzen, immer der Markierung HW1+5 folgend.

Unterwegs genießen wir weite Ausblicke vom Breitenstein und Gießstein.

Etwa 250m vor der Abzweigung zur Kalkofenhütte zweigt in einer Linkskurve ein unscheinbarer Pfad zur Goldlochhöhle hinab – links davon befindet sich die Markierung des HW1+5 an einem Baum. Das Goldloch ist eine bisher unerschlossene schutzwürdige Naturhöhle mit mehreren großen Tropfsteinen (Stalagmite). Ihr Name geht vermutlich auf einen Goldmünzenfund im Jahre 1778 zurück. Sie ist frei begehbar. Taschenlampe oder besser Stirnlampe sind jedoch zu empfehlen. Der Boden in der eigentlichen Halle besteht aus weichem klebrigem Lehm, der sich nicht nur im Profil der Schuhe festsetzt. Zum Schutz der dort lebenden Fledermäuse betreten Naturfreunde die Höhle nicht von Oktober bis März.

Am Rand eines großen Grillplatzes erreichen wir die Nebelhöhle, eine der schönsten Tropfsteinhöhlen der Schwäbischen Alb. Daneben lädt der Maultschenwirt nicht nur Schwaben zur Einkehr.

Hier trennen sich die beiden Hauptwanderwege. Wir folgen dem HW5 nach rechts durch das Naturschutzgebiet Won zum Wackerstein (826m ü.N.N.). Auf dem höchsten Punkt der Tour bietet der vom Albtrauf abgelöste Felsen einen großartigen Ausblick auf das Albvorland.

Über die als Naturdenkmal ausgewiesenen Schönbergwiesen kommen wir zum Schönbergturm des Schwäbischen Albvereins. Der ungewöhnliche Doppelturm ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Pfullingen und stellt sinngemäß das Tor zur Schwäbischen Alb dar. Im Jugendstil entwarf ihn 1905 der Stuttgarter Professor Theodor Fischer; finanziert wurde er vom Pfullinger Mäzen Louis Laiblin. Die Aussichtsplattform des 28 Meter hohen Turms ist stets zugänglich und erlaubt einen weiten Rundumblick.

Über die „Wanne“ steigen wir anschließend mit dem HW5 nach Pfullingen hinab bis zum Schönbergstadion, wo der HW5 nach links abbiegt. Geradeaus führt der Ahlbohlweg zum Laiblinspark mit der Villa Louis Laiblin. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Bushaltestelle „Klosterstraße“, von der wir mit dem Linienbus zum Ausgangspunkt zurückkehren können.

Equipamiento

Wanderschuhe mit gutem Profil; zur Besichtigung des Goldlochs: Tachenlampe, noch besser Stirnlampe; warme Bekleidung für die Nebelhöhle

Instrucciones de seguridad

Abgesehen von der Goldlochhöhle sind die Wanderwege für geübte Wanderer gefahrlos zu begehen

Información de llegada
Llegada

Lichtenstein-Traifelberg liegt an der B 312 zwischen Pfullingen und Großengstingen

 

 

Transporte público

Hinfahrt vom Hauptbahnhof Obf, Reutlingen mit Bus 400 zur Haltestelle Honau Traifelberg, Lichtenstein (Württ)

Rückfahrt mit Bus 400 ab den Haltestellen Klosterstraße oder Laiblinsplatz, Pfullingen

 

Aparcamiento

Wanderparkplatz Traifelberg an der B312: Greuthaustraße, 72805 Lichtenstein

Información adicional y consejos
Consejos

Für Führung durch das Schloss Lichtenstein (ca. 30 Minuten) oder die Besichtigung der Nebelhöhle sollte genügend Zeit eingeplant werden

Senderismo y rastreo

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