Glasträgerweg
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Der Glasträgerweg ist ein über 125 km langer Themenwanderweg. Er führt vom Feldberggebiet durch die schönsten Landschaften des Südschwarzwaldes bis an den Hochrhein und durchläuft dabei die historischen...
Der Glasträgerweg ist ein über 125 km langer Themenwanderweg. Er führt vom Feldberggebiet durch die schönsten Landschaften des Südschwarzwaldes bis an den Hochrhein und durchläuft dabei die historischen Orte der Glasproduktion. Dabei werden ca. 20 ehemalige Glashüttenstandorte berührt und teilweise auf Infotafeln erläutert. Die Tour beginnt beim Glasbläserhof in Todtnau-Aftersteg, geht über den Feldberg weiter nach Schluchsee, St. Blasien und Bernau. Schließlich führt der Glasträgerweg weiter über den Hotzenwald hinunter an den Hochrhein und endet in der malerischen Altstadt Laufenburgs.
Das Projekt des Glasträgerwegs wurde von interessierten Mitbürgern in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Waldshut und den beteiligten Gemeinden im Jahr 2001 realisiert. Unterstützt wurde es mit Mitteln der EU und des Landes Baden-Württemberg. Inzwischen ist die Betreibung und Pflege des Themenwanderweges eingestellt. Trotzdem können Sie die Spuren der Glasträger im Südschwarzwald weiterhin auffinden und verfolgen.
Der Weg beginnt beim Glasbläserhof in Todtnau-Aftersteg. Dort kann man anschaulich miterleben, wie traditionell Glas mit der Glasbläserpfeife am Ofen geblasen wird. Vorbei an Wasserfällen geht es auf den höchsten Punkt des Schwarzwaldes, den 1493 m ü.M hohen Feldberg. Durch freie Weidelandschaften mit Alpenfernblick führt der Weg weiter nach Äule an den Rand des Schluchsees. Dort, am ursprünglichen Standort der Glashütte, wurde ein kleines Bauwerk errichtet, das die Faszination von Glas und die handwerkliche Tradition dieser Orte erfahrbar macht. Weiter geht es über Altglashütten nach Lenzkirch, dem ehemaligen Hauptort der Glasträgerkompanien. Dort lädt im Kurhaus eines der vielen am Weg liegenden Heimatmuseen zur Auseinandersetzung mit der kulturellen wie industriellen Vergangenheit des Schwarzwaldes ein. Über Glashütte bei Bonndorf, dem bekannten Schwarzwald Museum „Hüsli“ in Grafenhausen-Rothaus, kehren wir an den Schluchsee zurück und wandern über Blasiwald nach St. Blasien mit seiner berühmten Klosterkirche (Dom). Im „Glasgarten“ neben dem Rathaus erzählen gläserne Lichtskulpturen die Geschichte der Glashüttengründungen durch das Kloster St. Blasien. Die Glashütten bereiteten durch ihre Rodungen das Kulturland für die landwirtschaftliche Nutzung vor. Anschaulich wird die offene Weidelandschaft des Südschwarzwaldes, wenn wir weiter wandern nach Bernau. Dort laden der „Resenhof“ und das „Hans-Thoma-Museum“ zu beschaulicher Rast ein. Über Todtmoos, mit einem Raum über die Glasträger im „Heimatmuseum“ geht es weiter hinauf in den Hotzenwald nach Herrischried. Im Ortsteil Großherrischwand treffen wir auf das wohl älteste Haus im Schwarzwald, dem „Klausenhof“, das als Freilichtmuseum einiges zu bieten hat. Direkt gegenüber ist eine Glasbläserei für modernes Atelierglas. Spätestens hier werden wir selbst zu einem Glasträger und nehmen den Weg weiter über die nicht minder reizvollen Höhen des Hotzenwaldes hinunter an den Hochrhein, sei es nach Bad Säckingen oder dem alten Rheinübergang in Laufenburg. Selbstverständlich lassen sich auch an einzelnen Tagen oder an Wochenenden Teiletappen erwandern.
Bei weiteren Fragen rund um den Glasträgerweg können Sie sich gerne an uns wenden:
Projektstelle Wandern
c./o. Landratsamt Waldshut
Gartenstraße 7
79761 Waldshut-Tiengen
Tel. +49 (0) 77 51 / 86 26 60
Email: tourismus@landkreis-waldshut.de
Im Ortsteil Großherrischwand treffen wir auf das wohl älteste Haus im Schwarzwald, dem „Klausenhof“, das als Freilichtmuseum einiges zu bieten hat. Gegenüber gibt Glasbläser Dirk Bürklin Einblick ist die Handwerkskunst und bietet Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an.
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