Auf zum Heinrichstein am Bleilochstausee
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Ausgangspunkt ist der Eingang zum Schlosspark (Parkplatz Kirchplatz) in Ebersdorf (Stadt Saalburg-Ebersdorf). ►►► Wir gehen vom Parkplatz kommend auf der linken Seite am Küchenteich vorbei aufsteigend...
Ausgangspunkt ist der Eingang zum Schlosspark (Parkplatz Kirchplatz) in Ebersdorf (Stadt Saalburg-Ebersdorf).
►►► Wir gehen vom Parkplatz kommend auf der linken Seite am Küchenteich vorbei aufsteigend geradeaus bis zur Straße "Weg der Jugend" und biegen nach links ab. Wir laufen etwa 80 Meter geradeaus bis zur Lobensteiner Straße und biegen dort ebenfalls wieder nach links ab. An der nächsten Einmündung auf der rechten Seite überqueren wir die Straße und biegen in den Pohligweg ein. Diesem folgen wir etwa einen Kilometer. Unterwegs lohnt ein Abstecher zum einem ganz besonderen Friedhof - dem Gottesacker der Herrnhuter Brüdergemeine.
►►► An einem einzeln stehendem Haus und einer davor neu errichteten wasserwirtschaftlichen Anlage biegen wir nach links ab, überqueren die Brücke über den Friesaubach und folgen der Ausschilderung zum Heinrichstein nach rechts. Wir laufen einen ansteigenden breiten Waldweg hinauf (blaues Andreaskreuz). Bald wird der Weg eben. Ein schmaler Pfad führt links zum Heinrichstein (blaues Andreaskreuz und rotes Dreieck), der schon vor dem Bau der Bleilochtalsperre ein beliebtes Ausflugsziel war.
►►► Wir wandern im schattigen Mischwald ohne große Höhenunterschiede. Bald eröffnen sich erste Blicke auf den Stausee. Auf dem Hangweg erreichen wir in wenigen Minuten den Aussichtspunkt Heinrichstein ca. 120 m über dem Wasserspiegel der Saale.
►►► Der Heinrichstein gilt als der schönste Aussichtspunkt am Bleilochstausee. Weit schweift unser Blick von der kleinen Felsenkanzel über die glänzende Wasserfläche des Stausees und seine (inzwischen stark gelichteten) mit Nadel- und Laubwald bedeckten Ufer. Rechts sehen wir Saaldorf mit dem ehemaligen Jagdschlösschen "Weidmannsheil". Die Wälder gegenüber tragen den Namen „Napoleonshut“ (von „hüten). Die Soldaten des Kaisers haben im Oktober 1806 in diesem Wald ihre Pferde gehütet. Links flussabwärts erscheint das Forsthaus Silberknie. Hier befand sich früher ein Bergwerk.
►►► Auf einem schmalen Steg setzen wir unsere Wandertour fort. Zunächst schreiten wir aufwärts und biegen dann entsprechend der bekannten Markierung links ab. Nach längerer Zeit erreichen wir das Ufer des Bleilochstausees. Dann nehmen wir den in Windungen rechts ansteigenden Weg und erreichen den Ferienpark Saaldorf.
►►► Der Wanderer sollte wissen, dass im Anstau der Talsperre über die Hälfte der Saaldorfer Einwohner umgesiedelt werden musste. Da die Ortschaft aus fast 20 Häusergruppen, Mühlen und Einzelgehöften bestand, wurde sie auch „Saalpolynesien“ genannt. An die Stelle der alten Saale-Romantik ist eine ganz anders geartete, sicher nicht minder schöne Seenlandschaft entstanden. Es sei noch bemerkt, dass die Pflanzenwelt im Bereich der Oberen Saale einige Besonderheiten aufweist. Es ist das nördlichste Ausbreitungsgebiet für verschiedene Arten aus Süd- und Südosteuropa und andererseits die südliche Grenze einiger arktischer Pflanzenarten.
►►► Wir wandern durch die Anlagen der Feriensiedlung links aufwärts, gehen an der Schranke vorüber und benutzen dann den Forstweg. Hinter dem Wasserbehälter halten wir uns links und gelangen in den Wiesengrund des Friesaubaches. Hier wandern wir am Waldrand entlang und erreichen an der Brücke eine Wegegabel. Links erkennen wir Pohligshaus, das den Namen von den Erbauern erhalten hat.
►►► Wir gehen über die Brücke nach rechts und sind nun wieder auf dem Pohligweg, der uns nach Ebersdorf und damit zum Ausgangspunkt zurückbringt.
Wanderung ab Ferienpark Saaldorf über den Heinrichstein nach Ebersdorf
Dieter Kögler, Wanderungen der Volkssolidarität Oberland e.V.
Sí
Sí
Gutes Schuhwerk und ggf. Stöcke
Ebersdorf, Kirchplatz
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