Neunerspitze * Sass dles Nö, 2968 m - Lavarellahütte
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Der Aufstieg: OSO-Sporn (Parei de Fanes) und Ostgrat. Es handelt sich um ein sehr begehrtes Ziel bei den Skibergsteigern. Vorsicht! Im oberen Teil treten Schwierigkeiten auf. Von der Lavarella wie bei...
Der Aufstieg: OSO-Sporn (Parei de Fanes) und Ostgrat.
Es handelt sich um ein sehr begehrtes Ziel bei den Skibergsteigern. Vorsicht! Im oberen Teil treten Schwierigkeiten auf.
Von der Lavarella wie bei Skitour Nr. 4 zum Plan de Salines empor. Nun steigt man am rechten Rand der Mulde in Richtung der südöstl. Hänge des Parei de Fanes (NW) auf und erreicht über Steilhänge eine Gegend mit großen Felsblöcken am Fuße der SO-Ecke des Spornes. Die genannte Ecke wird in WNW-Richtung überquert und gelangt danach zum Fuß eines keilförmigen Steilhanges, der einen höherliegenden Felsriegel (südlich des Parei de Fanes) teilt. Dieser Steilhang kann mit engen Spitzkehren überwunden werden (Achtung! Lawinengefahr!). Bei unsicheren Schneeverhältnissen sollten die Skier über den Steilhang getragen werden. Am oberen Ende des keilförmigen Hanges wird der Aufstieg rechtshaltend fortgesetzt und man erreicht bald den Grat, welcher ungefähr bei 2800 m Höhe betreten werden sollte. Die Begehung des folgenden Gratrückens geschieht nach Möglichkeit auf der Südseite. Schließlich steht man auf dem Vorgipfel, 2874 m, welcher von den meisten Skibergsteigern als Tourenziel angesehen wird (Skidepot). (Der ausgesetzte Ostgrat ist nicht immer begehbar. Auch der Parei de Fanes kann wegen der Lawinengefahr nicht immer mit Skiern befahren werden. In solchen Fällen müssen die Ski am Anfang des keilförmigen Hanges deponiert werden. Man erreicht so zu Fuß den Vorgipfel und evtl. anschließend auch den Hauptgipfel.)
Ab hier wird der Ostgrat der Neunerspitze in Angriff genommen. Dieser erweist sich anfangs als schwierig und sehr zugespitzt, bald verbreitert er sich und läuft zum Schluß in einem angenehmen Rücken aus. Auf dem breiten Rücken gelangt man ohne Probleme zur schönen Spitze. Der Gipfel ist als herrlicher Aussichtspunkt bekannt und bietet Tiefblicke auf die Kleine Fanesalpe, auf das Gadertal und gewährt einen Überblick auf die umliegenden Dolomitenbereiche.
Gehzeit: 2 1/2 - 4 Std.
Die Abfahrt:
Zuerst auf dem Ostgrat (Vorsicht und Sicherungsmaßnahmen am ausgesetzten Grat anwenden!) bis zum Skidepot am Vorgipfel zurückgehen. Nun werden die Südost-Hänge des Parei de Fanes befahren, es gilt, die Einfahrt in den keilförmigen Steilhang (im Süden) wiederzufinden. Der Hang wird im weiteren Verlauf mit engen Kurven und in seiner Fallinie bewältigt (bei unsicheren Schneeverhältnissen ist der Abstieg zu Fuß unerläßlich). Danach wird die Abfahrt in OSO-Richtung fortgesetzt, man gelangt zu der Gegend mit den großen Felsblöcken hinunter und fährt anschließend linkshaltend über einen Steilhang ab. Mit einer weiten Schleife von links nach rechts wird die Mulde Plan de Salines erreicht; das letzte Stück der Abfahrt führt wie beim Aufstieg zu den jeweiligen Hütten.
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