Graveltour - Leipzig - Sachsen - Sachsen Anhalt - Brandenburg - Potsdam
pesado
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Graveltour - Leipzig - Sachsen - Sachsen Anhalt - Brandenburg - Potsdam
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171,70 km
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Graveltour - Leipzig - Sachsen - Sachsen Anhalt - Brandenburg - Potsdam

Distancia
171,70 km
Duración
07:05 h
Ascenso
671 m
Nivel del mar
32 - 179 m
Descarga de pistas
Mapa
Graveltour - Leipzig - Sachsen - Sachsen Anhalt - Brandenburg - Potsdam
pesado
Gravelbike
171,70 km

Graveltour Leipzig nach Potsdam


Ruta
St. Martin
(117 m)
Lugar de culto
7,0 km
St. Nikolai
(94 m)
Lugar de culto
35,2 km
Tornau
(116 m)
Pueblo
40,3 km
Hirseberg
(188 m)
Cumbre
83,9 km
Friedhofskapelle St. Gertraud
(88 m)
Lugar de culto
110,4 km
Friedrich-Karl-Höhe
(85 m)
Cumbre
144,9 km
Mierenberg
(52 m)
Cumbre
156,6 km
Ruta
Mapa
Graveltour - Leipzig - Sachsen - Sachsen Anhalt - Brandenburg - Potsdam
pesado
Gravelbike
171,70 km
Sellerhausen-Stünz
(123 m)
Barrio
0,0 km
Leipzig
(118 m)
Ciudad
0,8 km
Schönefeld-Ost
(123 m)
Barrio
1,7 km
Pagode Phuoc Nghiem
(125 m)
Lugar de culto
1,9 km
Leipzig-Thekla
(119 m)
Estación de ferrocarril
3,5 km
Seeterrasse am Bagger
(119 m)
Restaurante
4,0 km
Neutzsch
(113 m)
Barrio
4,6 km
Sayuri Sushi Leipzig
(114 m)
Restaurante
4,7 km
Thekla
(117 m)
Barrio
4,8 km
Plösen
(115 m)
Barrio
5,2 km
Portitzmühle
(115 m)
Liquidación
6,1 km
Portitz
(124 m)
Pueblo
6,2 km
Gasthof Plaußig
(118 m)
Restaurante
7,0 km
St. Martin
(117 m)
Lugar de culto
7,0 km
Plaußig
(118 m)
Pueblo
7,1 km
Merkwitz
(133 m)
Barrio
9,4 km
Gottscheina
(133 m)
Pueblo
11,5 km
Mutschlena
(137 m)
Pueblo
13,0 km
Kupsal
(127 m)
Liquidación
16,5 km
Boyda
(111 m)
Liquidación
18,6 km
Patronatskirche Kleinwölkau
(105 m)
Lugar de culto
20,6 km
Wölkau
(105 m)
Pueblo
20,7 km
Krippehna
(105 m)
Pueblo
23,1 km
Noitzsch
(106 m)
Pueblo
26,5 km
Wellaune
(93 m)
Pueblo
31,6 km
Bad Düben
(98 m)
Ciudad
35,0 km
St. Nikolai
(94 m)
Lugar de culto
35,2 km
Hammermühle
(111 m)
Pueblo
37,3 km
Tornau
(116 m)
Pueblo
40,3 km
Sirtaki
(118 m)
Restaurante
40,4 km
Eisenhammer
(121 m)
Liquidación
42,8 km
Lutherstein
(134 m)
Liquidación
43,0 km
Mark Schmelz
(148 m)
Liquidación
47,2 km
Köplitz
(121 m)
Liquidación
49,8 km
Oppin
(123 m)
Liquidación
50,4 km
Lubast
(93 m)
Pueblo
53,3 km
Restaurant Hotel Heidehof
(103 m)
Restaurante
53,4 km
Rotta
(85 m)
Pueblo
56,2 km
Spielplatz am Gemeindezentrum
(86 m)
Parque infantil
56,4 km
Reudener Grube
(82 m)
Punto de vista
56,8 km
Reuden
(79 m)
Pueblo
57,1 km
Pannigkau
(70 m)
Barrio
61,2 km
Eutzsch
(68 m)
Barrio
63,4 km
St. Gertrauden
(72 m)
Lugar de culto
66,3 km
Pratau
(71 m)
Pueblo
66,4 km
Altstadt
(77 m)
Barrio
70,6 km
Lutherstadt Wittenberg
(76 m)
Ciudad
70,9 km
Teuchel
(99 m)
Barrio
73,8 km
Grabo
(164 m)
Pueblo
80,4 km
Berkau
(158 m)
Pueblo
83,5 km
Hirseberg
(188 m)
Cumbre
83,9 km
Rastplatz mit Aussicht
(177 m)
Punto de vista
83,9 km
Fläming-Eck
(157 m)
Restaurante
90,3 km
Klein Marzehns
(157 m)
Pueblo
90,5 km
Dorfkirche Klein Marzehns
(157 m)
Lugar de culto
90,5 km
Grubo
(122 m)
Pueblo
100,3 km
Dorfkirche
(123 m)
Lugar de culto
100,5 km
Bergholz
(151 m)
Pueblo
104,2 km
St. Briccius
(112 m)
Lugar de culto
109,0 km
Bad Belzig
(88 m)
Ciudad
110,1 km
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
(89 m)
Lugar de culto
110,2 km
Friedhofskapelle St. Gertraud
(88 m)
Lugar de culto
110,4 km
Schwanebeck
(57 m)
Pueblo
115,2 km
Baitz
(51 m)
Pueblo
118,6 km
Trebitz
(54 m)
Pueblo
123,0 km
Dorfkirche Trebitz
(55 m)
Lugar de culto
123,0 km
Gömnigk
(54 m)
Pueblo
123,2 km
Brück
(44 m)
Ciudad
125,7 km
Schützenhaus
(47 m)
Restaurante
126,5 km
Brücker Landgasthof
(47 m)
Restaurante
126,9 km
Schlossbusch
(48 m)
Barrio
129,2 km
Neuendorf
(47 m)
Pueblo
131,5 km
Hotel Restaurant Fliegerheim
(62 m)
Restaurante
135,7 km
Beelitz-Heilstätten
(63 m)
Barrio
141,4 km
Friedrich-Karl-Höhe
(85 m)
Cumbre
144,9 km
El Toro Steakhaus
(41 m)
Restaurante
151,5 km
Villa Athen
(57 m)
Restaurante
155,3 km
Petzow
(42 m)
Pueblo
155,4 km
Mierenberg
(52 m)
Cumbre
156,6 km
Baumgartenbrück
(37 m)
Restaurante
157,7 km
Baumgartenbrück
(31 m)
Embarcadero
157,8 km
Bullenwinkel
(43 m)
Corredor/terreno
161,1 km
Wildschweinwiese
(42 m)
Corredor/terreno
161,2 km
Anna Amalia Restaurant zu Potsdam
(38 m)
Restaurante
161,6 km
Feines Brandenburger
(40 m)
Restaurante
162,1 km
Templiners
(39 m)
Restaurante
162,1 km
Restaurant Märker Bowling
(38 m)
Restaurante
163,6 km
Am Wildpark
(35 m)
Restaurante
166,1 km
Potsdam Park Sanssouci
(37 m)
Estación de ferrocarril
166,3 km
Gartenlokal am Kaiserbahnhof
(34 m)
Restaurante
166,3 km
Bürgerbahnhof
(40 m)
Restaurante
166,5 km
Potsdam
(32 m)
Ciudad
168,7 km
Bornstedter Kirche
(43 m)
Lugar de culto
168,8 km
Bornstedt
(38 m)
Barrio
168,8 km
Il Castello
(41 m)
Restaurante
169,8 km
Knossos Palast
(46 m)
Restaurante
170,2 km
Bornim
(36 m)
Barrio
171,4 km
Información turística

Tourenbericht: Von Leipzig nach Potsdam – als Rennradtour geplant, als Gravelabenteuer erlebt

Datum: 18. Oktober 2025
Distanz: ca. 180 km
Höhenmeter: rund 1.100 hm
Route: Leipzig → Lutherstadt Wittenberg → Hoher Fläming → Bad Belzig → Beelitz → Potsdam
Wetter: Kalt am Start, später traumhaft sonnig – blauer Himmel, leichter Wind

Ein frostiger Start in Leipzig

Noch liegt Dunst über den Straßen, als mein Tacho die ersten Meter zählt. Es sind kaum über null Grad – die Finger steif, der Atem bildet kleine Wolken. Leipzig zeigt sich in dieser frühen Stunde still und klar. Doch schon nach den ersten Kilometern weicht die Kälte dem Rhythmus meiner Beine. Mit dem ersten Sonnenlicht kommt Leben in den Tag, auch wenn es noch dauert, bis ich meine Finger wieder richtig spüre.

Hinter dem Stadtrand wird es ruhig – der Verkehr versiegt, die Geräusche werden gedämpft. Nur das Surren der Kette und das Knacken der Schaltung begleiten mich hinaus ins Land. Die Radwege hier sind erstaunlich gut gepflegt und machen richtig Spaß.

Durch Sachsen – lebendige Dörfer und ruhige Wege

Je weiter ich mich von Leipzig entferne, desto schöner wird die Strecke. Kleine sächsische Dörfer mit frisch gestrichenen Fassaden, Blumenkästen und gepflegten Höfen säumen den Weg – man merkt, hier wird mit Herz gelebt. Zwischen Feldern und Alleen rollt es leicht, die Sonne steht nun höher, das Blau des Himmels zieht sich makellos über die Landschaft. Ich genieße die Ruhe, den leichten Fahrtwind und das Gefühl, einfach unterwegs zu sein.

Lutherstadt Wittenberg – Kulturpause mit Geschichte

Nach etwa 90 Kilometern taucht die Silhouette von Lutherstadt Wittenberg auf. Ich überquere die Elbe über die imposante Brücke, das Wasser glitzert im Sonnenlicht. Ein kurzer Schlenker führt mich direkt zum Marktplatz – und da steht er: Martin Luther, in Bronze gegossen, das Rathaus im Rücken, seine Thesen in Stein am Portal verewigt.

Ich lehne mein Rad an, gönne mir eine Pause und lasse den Moment auf mich wirken. Geschichte und Bewegung treffen sich hier – ein stiller, beeindruckender Augenblick, bevor es weitergeht.

In den Hohen Fläming – Wind, Wellen und alte Mauern

Hinter Wittenberg ändert sich der Charakter der Tour deutlich. Der Wind frischt auf, die Landschaft wird hügeliger. Alte Kopfsteinpflasterpassagen, Feldwege und erste Schotterstücke kündigen an: Die geplante Rennradtour verwandelt sich in eine waschechte Gravel-Tour.

Ich fahre vorbei an alten Fachwerkhäusern und stillen Dörfern, durch Felder und Wälder, bis schließlich eine Burg über den Baumwipfeln auftaucht – die Burg Eisenhardt in Bad Belzig. Nach rund 120 Kilometern mache ich hier eine längere Rast. Der Blick von der Burg hinab auf die Stadt ist die perfekte Belohnung für die bisherige Strecke.

Von Bad Belzig nach Beelitz – Schotter, Staub und Durchhaltewillen

Die nächste Etappe zieht sich ordentlich. Viele Abschnitte bestehen aus losem Untergrund, Waldwegen und bröckelndem Asphalt. Meine Rennradreifen kämpfen sich durch Sand und Wurzeln – das ist kein leichtes Rollen mehr, sondern ehrliches Arbeiten.
In Brück passiere ich den großen Truppenübungsplatz – weite Flächen, der Wind weht frei, kaum ein Mensch unterwegs.

Hinter Beelitz wird die Strecke bekannter: Beelitz-Heilstätten, beeindruckende alte Gebäude, ein Ort voller Geschichte. Der R1-Fernradweg, auf dem ich weiterfahre, hat allerdings seine besten Tage hinter sich. Wurzeln haben den Asphalt aufgebrochen, Schlaglöcher verlangen höchste Aufmerksamkeit. Es wird Zeit, dass hier dringend saniert wird – teilweise ist es eine echte Herausforderung, dort zu fahren.

Der Weg nach Potsdam – Wasser, Licht und Finale

Die Kilometer summieren sich, die Beine sind schwer, aber das Ziel kommt näher. Ich überquere zuerst die A9, dann die A10 – und plötzlich bin ich innerhalb des Berliner Rings. In Ferch öffnet sich der Blick auf den Schwielowsee – glitzerndes Wasser, spiegelglatte Oberfläche, ein Bild wie gemalt.

Ich entscheide mich, am Ufer entlangzufahren statt den direkten Weg zu nehmen – die beste Entscheidung des Tages. Der Radweg am Schwielowsee ist traumhaft: ruhig, glatt, begleitet vom warmen Sonnenlicht, das durch die herbstlichen Bäume fällt.

Kurz vor Potsdam fahre ich am Luftschiffhafen, dem Olympiastützpunkt, vorbei und erreiche schließlich das Neue Palais im Park Sanssouci – ein grandioser Schlusspunkt für eine große Tour. Hier gönne ich mir noch eine letzte Pause mit perfektem Blick, bevor ich schließlich nach Bornim rolle – zufrieden, erschöpft und glücklich.

Fazit: Eine Tour mit Charakter

Was als reine Rennradtour begann, endete als echtes Gravel-Abenteuer – abwechslungsreich, fordernd und voller Eindrücke.
Die Kombination aus Kälte am Start, Sonne am Tag, historischen Städten und naturbelassenen Wegen machte diese Strecke zu einer echten Erlebnisroute.

Tecnología
4 / 6
Condición
6 / 6
Paisaje
6 / 6
Experiencia
n.d.
La mejor época del año
Ene
Feb
Mar
Abr
May
Jun
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Proporcionado por Sebastian Keßler
Creado el 19. octubre 2025
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Graveltour - Leipzig - Sachsen - Sachsen Anhalt - Brandenburg - Potsdam
pesado
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171,70 km
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Información sobre la ruta
Ruta

Tourenbericht: Von Leipzig nach Potsdam – als Rennradtour geplant, als Gravelabenteuer erlebt

Datum: 18. Oktober 2025
Distanz: ca. 180 km
Höhenmeter: rund 1.100 hm
Route: Leipzig → Lutherstadt Wittenberg → Hoher Fläming → Bad Belzig → Beelitz → Potsdam
Wetter: Kalt am Start, später traumhaft sonnig – blauer Himmel, leichter Wind

Ein frostiger Start in Leipzig

Noch liegt Dunst über den Straßen, als mein Tacho die ersten Meter zählt. Es sind kaum über null Grad – die Finger steif, der Atem bildet kleine Wolken. Leipzig zeigt sich in dieser frühen Stunde still und klar. Doch schon nach den ersten Kilometern weicht die Kälte dem Rhythmus meiner Beine. Mit dem ersten Sonnenlicht kommt Leben in den Tag, auch wenn es noch dauert, bis ich meine Finger wieder richtig spüre.

Hinter dem Stadtrand wird es ruhig – der Verkehr versiegt, die Geräusche werden gedämpft. Nur das Surren der Kette und das Knacken der Schaltung begleiten mich hinaus ins Land. Die Radwege hier sind erstaunlich gut gepflegt und machen richtig Spaß.

Durch Sachsen – lebendige Dörfer und ruhige Wege

Je weiter ich mich von Leipzig entferne, desto schöner wird die Strecke. Kleine sächsische Dörfer mit frisch gestrichenen Fassaden, Blumenkästen und gepflegten Höfen säumen den Weg – man merkt, hier wird mit Herz gelebt. Zwischen Feldern und Alleen rollt es leicht, die Sonne steht nun höher, das Blau des Himmels zieht sich makellos über die Landschaft. Ich genieße die Ruhe, den leichten Fahrtwind und das Gefühl, einfach unterwegs zu sein.

Lutherstadt Wittenberg – Kulturpause mit Geschichte

Nach etwa 90 Kilometern taucht die Silhouette von Lutherstadt Wittenberg auf. Ich überquere die Elbe über die imposante Brücke, das Wasser glitzert im Sonnenlicht. Ein kurzer Schlenker führt mich direkt zum Marktplatz – und da steht er: Martin Luther, in Bronze gegossen, das Rathaus im Rücken, seine Thesen in Stein am Portal verewigt.

Ich lehne mein Rad an, gönne mir eine Pause und lasse den Moment auf mich wirken. Geschichte und Bewegung treffen sich hier – ein stiller, beeindruckender Augenblick, bevor es weitergeht.

In den Hohen Fläming – Wind, Wellen und alte Mauern

Hinter Wittenberg ändert sich der Charakter der Tour deutlich. Der Wind frischt auf, die Landschaft wird hügeliger. Alte Kopfsteinpflasterpassagen, Feldwege und erste Schotterstücke kündigen an: Die geplante Rennradtour verwandelt sich in eine waschechte Gravel-Tour.

Ich fahre vorbei an alten Fachwerkhäusern und stillen Dörfern, durch Felder und Wälder, bis schließlich eine Burg über den Baumwipfeln auftaucht – die Burg Eisenhardt in Bad Belzig. Nach rund 120 Kilometern mache ich hier eine längere Rast. Der Blick von der Burg hinab auf die Stadt ist die perfekte Belohnung für die bisherige Strecke.

Von Bad Belzig nach Beelitz – Schotter, Staub und Durchhaltewillen

Die nächste Etappe zieht sich ordentlich. Viele Abschnitte bestehen aus losem Untergrund, Waldwegen und bröckelndem Asphalt. Meine Rennradreifen kämpfen sich durch Sand und Wurzeln – das ist kein leichtes Rollen mehr, sondern ehrliches Arbeiten.
In Brück passiere ich den großen Truppenübungsplatz – weite Flächen, der Wind weht frei, kaum ein Mensch unterwegs.

Hinter Beelitz wird die Strecke bekannter: Beelitz-Heilstätten, beeindruckende alte Gebäude, ein Ort voller Geschichte. Der R1-Fernradweg, auf dem ich weiterfahre, hat allerdings seine besten Tage hinter sich. Wurzeln haben den Asphalt aufgebrochen, Schlaglöcher verlangen höchste Aufmerksamkeit. Es wird Zeit, dass hier dringend saniert wird – teilweise ist es eine echte Herausforderung, dort zu fahren.

Der Weg nach Potsdam – Wasser, Licht und Finale

Die Kilometer summieren sich, die Beine sind schwer, aber das Ziel kommt näher. Ich überquere zuerst die A9, dann die A10 – und plötzlich bin ich innerhalb des Berliner Rings. In Ferch öffnet sich der Blick auf den Schwielowsee – glitzerndes Wasser, spiegelglatte Oberfläche, ein Bild wie gemalt.

Ich entscheide mich, am Ufer entlangzufahren statt den direkten Weg zu nehmen – die beste Entscheidung des Tages. Der Radweg am Schwielowsee ist traumhaft: ruhig, glatt, begleitet vom warmen Sonnenlicht, das durch die herbstlichen Bäume fällt.

Kurz vor Potsdam fahre ich am Luftschiffhafen, dem Olympiastützpunkt, vorbei und erreiche schließlich das Neue Palais im Park Sanssouci – ein grandioser Schlusspunkt für eine große Tour. Hier gönne ich mir noch eine letzte Pause mit perfektem Blick, bevor ich schließlich nach Bornim rolle – zufrieden, erschöpft und glücklich.

Fazit: Eine Tour mit Charakter

Was als reine Rennradtour begann, endete als echtes Gravel-Abenteuer – abwechslungsreich, fordernd und voller Eindrücke.
Die Kombination aus Kälte am Start, Sonne am Tag, historischen Städten und naturbelassenen Wegen machte diese Strecke zu einer echten Erlebnisroute.

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