Grubenweg Frankenholz
Der Grubenweg Frankenholz startet an der Kirche St. Josef im Dorfkern von Frankenholz. Über 70 Jahre hinweg, war die Grube Frankenholz ein bedeutender Wirtschaftsfaktor am Höcherberg und die infrastrukturelle...
Der Grubenweg Frankenholz startet an der Kirche St. Josef im Dorfkern von Frankenholz. Über 70 Jahre hinweg, war die Grube Frankenholz ein bedeutender Wirtschaftsfaktor am Höcherberg und die infrastrukturelle Entwicklung von Frankenholz und auch die der anderen Bexbacher Stadtteile wäre ohne die Grube, die in Glanzzeiten fast 3.000 Menschen Brot und Arbeit gab, sicherlich anders verlaufen. Von den ersten Schürfversuchen im Klemmlochtal, über die erste Kohlenförderung 1881 auf Schacht I. bis zur Auflösung der Eigenständigkeit der Grube 1954 und letztlichen Schließung 1959 reiche der Bogen der interessanten Geschichte der Grube. Davon zeugen auf diesem Wanderweg noch heute Ruinen, Relikte und verschiedene Stationen.
Startpunkt der Tour ist an der Kirche St. Joseph in Bexbach-Frankenholz. Von dort führt der beschilderte Weg geradeaus in die „Schulstraße“ und dann nach links weiter zur „Marktwaldstraße“. An der Landstraße L 116 angelangt, biegt die Runde nach rechts ab und folgt der L 116, auch als „Höcherbergstraße“ bekannt. An der zweiten Abbiegung führt der Weg nach links in die Straße „Am Dorfbrunnen“ und dort über einen Feldweg in den Wald hinein. Das Waldstück nennt sich auch heute noch „Toter Krieger“, wo damals die ehemalige Trasse der Luftbahn zwischen Frankenholz und dem Bahnhof Mittelbexbach verlief. Weiter geht’s durch den Wald und immer am so genannten „Bexbach“ entlang. Nach längerer Zeit macht die Runde eine etwas schärfere Rechtskurve und führt nach einer längeren Waldstrecke scharf nach links zu den Resten der damaligen „Schachtanlage I und II“. Danach geht’s in den Ortskern von Frankenholz zurück über die „Höcherbergstraße“ bis zum Dorfplatz. Dieser wird überquert und nach links auf die Straße „Am Hirtenberg“ eingebogen, um dann nach wenigen Hundert Metern am Startpunkt anzukommen.
Alle wichtigen Infos zu einer Ausrüstung finden Sie in unserer Packliste.
Achtung:
Grundsätzlich sind das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.
Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich.
Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.
Bitte besonders beachten:
Vorsichtiges Begehen der angelegten Treppen im Wald (sie könnten durch Laubfall rutschig sein).
GEMEINSAM MIT RESPEKT
Freundlichkeit, Verständnis und Rücksichtnahme füreinander gilt als Grundsatz für die partnerschaftliche Nutzung unseres Naturraumes. Als Kodex gilt:
Bestehende Wege nutzen, Beschilderungen folgen und Wegesperrungen respektieren
Keine Spuren wie Müll oder Hundekot hinterlassen und den Weg schonend behandeln
Andere Nutzer von Wald und Flur respektieren
Rücksicht auf Tiere und Pflanzen nehmen
Im Voraus planen und das Tageslicht nutzen
HAFTUNGSHINWEIS:
Trotz der wiederholten Kontrolle und der gewissenhaften Ausarbeitung der Wegbeschreibungen übernimmt der Herausgeber keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in der hier vorliegenden Beschreibung.
NUTZUNGSHINWEIS:
Liebe Wanderfreunde, die Wanderwege führen auch auf naturbelassenen Wegen entlang durch unberührte Naturschutzgebiete und Wälder. Die Natur zu erhalten und zu schützen ist uns ein wichtiges Anliegen.
Ebenso möchten wir auf die Risiken hinweisen und bitten Sie deshalb, auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und vorhandene Felsköpfe aus Sicherheitsgründen nicht zu betreten. Des Weiteren weisen wir auf das Vorhandensein natürlicher Waldgefahren hin. Witterungsbedingt können manche Stellen auf dem Weg, aufgeweicht und rutschig sein und sind daher mit besonderer Vorsicht zu begehen. Festes Schuhwerk ist folglich auf allen Touren empfehlenswert, Trittsicherheit unabdingbar.
Die Nutzung der Wanderwege und Premiumwanderwege erfolgt auf eigene Gefahr.
MARKIERUNG UND BESCHILDERUNG:
Bei allen Qualitätswegen handelt es sich um Rundwanderwege, die in beide Richtungen begangen werden können. Daher erfolgt die Beschilderung sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Gehen Sie die Runde doch einmal anders herum und Sie werden völlig neue Perspektiven und andere Blickwinkel entdecken.
Bürgerzentrum, Bexbach-Frankenholz, Pfarrer-Layes-Straße, 66450 Bexbach-Frankenholz
Der Startpunkt der Tour ist auch bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Haltestelle „Kreissparkasse, Frankenholz“ liegt nur ca. 300m von der Kirche St. Joseph entfernt und wird täglich von der Buslinie 505 angefahren. So besteht direkter Anschluss an Homburg und Bexbach. Diese Buslinie ist auch ideal mit den Ankunftszeiten der Bahnverbindungen am Bahnhof Bexbach angeschlossen, sodass auch weiter entfernte Anreisen mit dem Nahverkehr problemlos möglich sind.
Unter www.saarfahrplan.de können Sie Sie alle Ankunfts- und Abfahrtszeiten einsehen.
Am Parkplatz vom Bürgerzentrum, Pfarrer-Layes-Straße, 66450 Bexbach-Frankenholz
Lesen Sie an den aufgestellten Tafeln, was es mit der damaligen Bergwerksgeschichte auf sich hatte.
Einkehrmöglichkeiten:
Bürgerzentrum Frankenholz
Pfarrer-Layes-Straße 3, 66450 Bexbach
Telefon: 0 68 26 / 73 25, Email: peter.fell@bz-frankenholz.de
https://www.bz-frankenholz.de/
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