Nidwaldner Höhenweg
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Der Nidwaldner Höhenweg umrundet das Engelbergertal auf markierten Bergwanderwegen und führt durch eine eindrucksvolle Landschaft zwischen Voralpen und Alpen. Auf Höhen von rund 1600 bis 2000 Metern verbinden...
Der Nidwaldner Höhenweg umrundet das Engelbergertal auf markierten Bergwanderwegen und führt durch eine eindrucksvolle Landschaft zwischen Voralpen und Alpen. Auf Höhen von rund 1600 bis 2000 Metern verbinden sich weite Panoramen, stille Alpgebiete, klare Bergseen und kulturell geprägte Orte zu einer abwechslungsreichen Mehrtagestour. Dank Bergbahnen und Seilbahnen lassen sich die einzelnen Etappen flexibel planen und auch separat erwandern.
Etappe 1: Stanserhorn bis Storeggpass
Die erste Etappe beginnt mit einem eindrucksvollen Panorama auf dem Stanserhorn. Der Blick reicht über zahlreiche Seen, die Zentralschweizer Alpen und weit ins Mittelland. Nach dem Abstieg Richtung Ächerlipass führt der Weg über Bergpfade und aussichtsreiche Grate zum Storeggpass. Einzelne ausgesetzte Stellen verlangen Trittsicherheit und machen den Auftakt zu einem intensiven Bergerlebnis.
Etappe 2: Storeggpass bis Melchsee-Frutt
Vom Storeggpass führt die Route durch Alpweiden, Waldabschnitte und ein wildes Schrattengebiet in Richtung Melchsee-Frutt. Unterwegs öffnen sich Blicke zu den Walenstöcken und ins Engelbergertal. Das Ziel liegt in einem weiten Hochtal, geprägt von Blumenwiesen, Bergluft und den tiefblauen Seen rund um Melchsee-Frutt.
Etappe 3: Melchsee-Frutt bis Engelberg
Diese Etappe verbindet mehrere Bergseen mit alpinen Übergängen und grosszügigen Ausblicken. Vom Melchsee führt der Weg über Tannalp und Engstlenalp zum Jochpass. Die Landschaft wird zunehmend hochalpin, mit Blick zum Titlis und in die Berner Alpen. Der Abstieg über Trübsee endet im Klosterdorf Engelberg, das mit seinem Benediktinerkloster und alpinem Dorfcharakter einen besonderen Akzent setzt.
Etappe 4: Engelberg bis Oberrickenbach
Von Engelberg steigt der Weg zur Brunnihütte und weiter auf den bekannten Walenpfad. Die Route führt unterhalb der Walenstöcke vorbei und bietet eindrucksvolle Aussichten Richtung Titlis, Bannalpsee und Zentralschweizer Bergwelt. Nach dem aussichtsreichen Übergang bei der Walegg folgt der Abstieg über Alpgebiete und Waldpassagen nach Oberrickenbach.
Etappe 5: Oberrickenbach bis Brisenhaus
Auf dieser Etappe zeigt sich Nidwalden von seiner ruhigen und ursprünglichen Seite. Der Weg führt über Brändlen und durch den Steinalper Wald nach Niederrickenbach, einem autofreien Wallfahrtsort mit dem Benediktinerinnenkloster Maria Rickenbach. Danach steigt die Route weiter durch Bergahornbestände zum Brisenhaus. Die SAC Hütte liegt aussichtsreich am Fuss des Brisen mit Blick zu Pilatus, Rigi und ins Mittelland.
Etappe 6: Brisenhaus bis Niederbauen
Die letzte Etappe führt entlang der Bergflanken von Schwalmis und Oberbauen Richtung Niederbauen. Auf dem Wildbeobachtungspfad geben Informationstafeln Einblick in die Tierwelt der Region. Mit etwas Glück lassen sich Vögel oder Wildtiere beobachten. Immer wieder begleitet der Blick auf Pilatus, Rigi, Mythen und den Vierwaldstättersee den Weg. Bei der Bergstation Niederbauen endet der Nidwaldner Höhenweg mit einem eindrucksvollen Abschluss über dem See.
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