Das Zündholzmuseum Grafenwiesen zeigt in seiner Dauerausstellung interessante Einblicke in die Geschichte der lokalen und regionalen Produktion dieses Alltagshelfers und zeichnet den Weg vom Kleingewerbe zur spezialisierten Großindustrie nach. Ein Kurzfilm stellt historische Verknüpfungen zum Nachbarland Tschechien her. Auch Zündholzbehältnisse in vielfältigen Formen, Materialien und Macharten sind zu sehen. Sonderausstellungen dokumentieren die thematische Vielfalt des Themas Zündholz.
Grafenwiesen, als ehemaliger Standort einer über 100-jährigen Zündholzproduktion, hat im Mai 2007 das 1. Zündholzmuseum Deutschlands eröffnet.
Im Kurpark unseres Ortes symbolisieren zwei Riesenstreichholzschachteln der Sorte "Welthölzer" und "Haushaltsware" die Bedeutung der ehemaligen Zündholzproduktion in der Firma "Allemann" in Grafenwiesen und weisen auf den Standort des Museums hin.
Am Museumseingang in der Schönbuchener Straße 31, in Nähe der katholischen Pfarrkirche, steht das größte Streichholz Deutschlands, Europas oder gar der Welt: 100mal grösser als ein echtes Zündholz.
Im Zündholzmuseum Grafenwiesen wird ein Kurzfilm gezeigt, eine Dauerausstellung mit einer Vielzahl von Exponaten rund ums Zündholz sowie eine jährlich wechselnden Themenausstellung präsentiert.
Für Kinder gibt es ein Museumsrätsel zu lösen und es werden verschiedene Aktionstage veranstaltet.
Standort des Museums:
Schönbuchenerstraße 31
93479 Grafenwiesen
Geöffnet von Ostern bis Ende Oktober
Mi, Do, jeden ersten So im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr
Sonderführungen für Gruppen ab 10 Personen
auf rechtzeitige vorherige Anfrage unter Telefon 09941 / 94 03 - 17