Goldtoni - Wandern - Watzmann - Überschreitung
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18.06.2022 Überschreitung des Watzmann Um 03:40 Uhr starte ich bei der Wimbachbrücke auf 630m Höhe auf gut markierten Weg gehts hoch zum Watzmannhaus. Kurz darunter erlebe ich einen traumhaften Sonnenaufgang....
18.06.2022 Überschreitung des Watzmann
Um 03:40 Uhr starte ich bei der Wimbachbrücke auf 630m Höhe auf gut markierten Weg gehts hoch zum Watzmannhaus. Kurz darunter erlebe ich einen traumhaften Sonnenaufgang. Immer noch relativ einfach, bis auf eine kurze seilversicherte Stelle, steige ich ohne Pause rauf zum Hocheck, das ich Punkt 07:00 erreiche. Auch hier fällt die Pause kürzer aus als erwartet da es um die Zeit noch echt kalt ist. Am Hocheck tummeln sich doch schon mehr Leute rum als erwartet. Hier habe ich auch die Entscheidung zu treffen ob ich das mitgebrachte Klettersteigset anlege oder nicht. Der Grat zur Mittel- und weiter zur Südspitze ist ja bekanntlich teilweise Seilversichert, was aber nicht mit einem Klettersteig zu verwechseln ist. Für mich siehts erstmal nicht so schwierig aus, trotzdem entscheide ich mich fürs Klettersteigset, habs ja auch bis hierher im Rucksack getragen. Helm sollte schon auf jeden Fall aufgesetzt werden.
Gleich vom Hocheck weg wird gleich seilversichert richtig ausgesetzt abgeklettert, danach wechseln sich Kletterstellen mit und ohne Seil und auch Gehetappen immer wieder ab. Eine herrliche Gratwanderung zur Watzmann Mittelspitze und gleich weiter zur Südspitze, wo der Grat noch schmäler wird. #linker Hand gehts 1800m die Ostwand runter, bedeutet "ausrutschen verboten" Um 9 Uhr erreiche ich nach sehr kurzer Pause auf der Mittelspitze die Südspitze wo ich 45 Minuten Pause mache und meine mitgebrachte Jause verzehre.
So ganz entspannen kann ich mich dann doch nicht weil vom bevorstehenden Abstieg soviel erzählt wird. Also mache ich mich auf, nachdem ich das Klettersteigset im Rucksack verstaut habe, und trete den Abstieg an. Zu Beginn sehr steil über fast ausschließlich felsiges Gelände mit sehr guten Griffen, Seilversicherung gibts hier keine, ist auch nicht notwendig. Am vorübergehenden Ende der Felskletterei ist Mitte Juni doch noch ein längere Schneefeld das aber mit Spuren übersäht ist und mit meinen niedrigen Zustiegsschuhen, zwar mehr rutschend als gehend, gut zu bewältigen ist. Gleich danach folgt ein langes Geröllfeld wobei es gleich wieder mehr rutschend weiter geht. Im Anschluss Wechsel sich Felsen und Geröll immer wieder ab. Gut 2 Std benötige ich für die 1400m Abstieg. In der Wimbachgrieshütte hole ich mir nur ein Getränk da meine 3l Wasser im Rucksack bereits leer sind. Die Kletterei ist jetzt vorbei, doch bloß nicht glauben das ist das Ziel, es geht noch schwache 2 Stunden durchs Wimbachgries bis das Ziel Wimbachbrücke um 14 Uhr erreicht ist.
Alles in allen eine super Wanderung bei guten und trockenen Wetter. Hierbei ist zu erwähnen das der Abstieg bei Näße bestimmt um einiges schwieriger wird und auch sicherlich länger dauert. Auch zur Gratüberschreitung, wo ich das Klettersteigset nicht unbedingt gebraucht habe, siehts bei schlechten Wetter gleich ganz anders aus. Also hier gilt das Motto: "Besser mit haben und nicht brauchen als brauchen und es liegt daheim im Schrank"
Watzmannhaus, Wimbachgrieshütte
Klettersteigset muss jeder selbst für sich entscheiden, Helm auf jeden Fall.
Ausrutschen verboten, sehr häufig gehts richtig tief runter.
Wimbachbrücke riesiger Parkplatz, gebührenpflichtig - was ich aber verstehe.
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