Aufstieg zum Hennenkopf (1356m) | Versteckt im Wald für Liebhaber
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Aufstieg:
Direkt an der Talstation der Buchenbergbahn beginnt unser Aufstieg entlang der Liftanlage. (Wegweiser: „Buchenberg über Kulturenweg“) Schon nach kurzer Zeit führt uns der Weg nach rechts...
Aufstieg:
Direkt an der Talstation der Buchenbergbahn beginnt unser Aufstieg entlang der Liftanlage. (Wegweiser: „Buchenberg über Kulturenweg“) Schon nach kurzer Zeit führt uns der Weg nach rechts zu einem kleinen Bachlauf. Entlang der Baumreihe gewinnen wir langsam an Höhe, unterqueren wenig später die Buchenbergbahn und erreichen bald darauf eine Kreuzung. Hier wandern wir geradeaus weiter. (Wegweiser: „Buchenberg über Kulturenweg“) In einer weiten Rechtskurve unterqueren wir den Sessellift ein letztes Mal, bevor wir in den schattigen Bergwald eintauchen. Kurz darauf stehen wir am stufigen Abzweig des Kulturenwegs und biegen links ab. (Wegweiser: „Kulturenweg; Buchenberg“)
Was genau hier zur Kultur beitragen soll, wurde uns beim Aufstieg über den wurzeligen Waldsteig allerdings nicht wirklich klar. Zynisch betrachtet könnte man die Monokultur der Forstwirtschaft wohl ebenfalls als Kultur bezeichnen.
Nach gut einer halben Stunde erreichen wir die stets gut besuchte Buchenbergalm. Da wir später kaum noch Aussicht genießen werden, nutzen wir die Gelegenheit für eine erste Panorama-Pause.
Am großen Schilderbaum folgen wir der Forststraße zunächst ein kurzes Stück bergab. (Wegweiser: „Buchenberg-Rundweg“)
Schon wenige Meter später beschreibt sie eine Linkskurve. Genau hier zweigen Wege in gleich drei Richtungen ab. Den ersten Abzweig nach rechts ignorieren wir ebenso wie den linken, der lediglich mit einem kleinen Schild samt Hirschsymbol markiert ist.
Unser Weg ist der dritte Abzweig. Dieser ist ausgeschildert und besitzt sogar eine kleine Übersichtskarte. Wir biegen also nach rechts ab (Wegweiser: „Wankerfleck; Kenzenhütte“) und erreichen bereits nach etwa fünf Minuten den nächsten Schilderbaum. Den nach rechts und unbeschildert wegführenden Steig ignorieren wir und halten uns links. (Wegweiser: „Wankerfleck; Kenzenhütte“)
Der Weg führt zunächst durch ein Waldstück und anschließend entlang der weitläufigen Almwiesen bis zur nächsten Kreuzung. Dort biegen wir nach rechts auf den Forstweg ein. (Wegweiser: „Wankerfleck; Kenzenhütte“)
Die nächsten rund 20 Minuten verlaufen angenehm auf dem breiten Forstweg. Viel zu tun gibt es hier nicht, außer die richtige Abzweigung nicht zu verpassen. Schon bald verläuft der Weg am Waldrand entlang. Wir passieren eine Schranke mit Jägerstand und einen Wegweiser in Richtung Tegelberg.
An der folgenden Kreuzung ignorieren wir den abzweigenden Karrenweg und bleiben auf dem Weg zum Tegelberg. Wenige Augenblicke später verschwindet rechts erneut ein Karrenweg im Wald. Auch diesen lassen wir unbeachtet.
Nach weiteren zehn Minuten, ab der letzten Abzweigung, erreichen wir schließlich genau den Weg, den wir gesucht haben. Er ist an der etwas größeren Freifläche zu erkennen, die vermutlich als Holzlager genutzt wurde oder noch wird. Noch vor der sanften Linkskurve beginnt links, nahezu parallel zum bisherigen Forstweg, ein leicht verwachsener Karrenweg.
Diesem folgen wir nun in den Wald hinein. Zunächst geht es hinab zum Tiefenbach und direkt im Anschluss wieder steil bergauf, bis wir einen querenden Forstweg erreichen. Wir gehen geradeaus darüber hinweg, überwinden nochmals eine ordentliche Steigung und stehen kurz darauf vor mehreren Abzweigungen. Den linken Forstweg sowie den rechts erkennbaren Waldweg ignorieren wir. Unser Weg ist der mittlere.
Nur wenig später zweigt in einer Rechtskurve erneut ein Karrenweg nach links ab.
Wer wirklich jeden Meter des Hennenkopfs mitnehmen möchte, verlässt hier den Hauptweg und folgt dem linken Karrenweg. An dessen Ende beginnt der kurze, weglose Aufstieg über den Waldrücken. Die Orientierung ist dabei erfreulich einfach. Es geht im Grunde nur geradeaus zwischen den Bäumen bergauf. Rechts unter uns blitzt immer wieder der bekannte Forstweg durch. Schon nach wenigen Metern erreichen wir eine größere Lichtung und damit den wenig spektakulären Hennenkopf.
Wir wenden uns nach rechts und steuern den unter uns sichtbaren Forstweg an.
Ob man diesen kleinen Abstecher mitnimmt oder direkt auf dem Forstweg bleibt, muss letztlich jeder selbst entscheiden.
Für den höchsten Punkt der Tour und unseren persönlichen Hennenkopf-Gipfel folgen wir dem Forstweg einfach weiter.
Eine kleine Lichtung lässt uns etwas Panorama aufsaugen, bevor wir wenige Minuten später eine weitere Lichtung erreichen. Bis auf einen Grenzstein und einen perfekt zum Sitzen umgefallenen Baum gibt es hier zwar nicht viel zu entdecken, mit etwas Glück lässt sich dafür das eine oder andere Wildtier beobachten.
Abstieg:
Für unsere Rundtour wartet nun noch ein kurzer wegloser Abschnitt.
Wer darauf verzichten möchte, kann einfach bis zur zuletzt passierten Forstwegkreuzung zurückgehen und dort nach rechts abbiegen.
Wir entscheiden uns jedoch dafür, direkt vom Gipfel auf unseren Rückweg abzusteigen.
Dafür gehen wir zunächst nur ein kleines Stück zurück. Kurz unterhalb des Gipfels sind uns an einem Baum eine blaue Box, die an einen Briefkasten erinnert, sowie ein gelbes Schild ohne Aufschrift aufgefallen. Genau dort wenden wir uns nach rechts und steigen ohne Umwege den steilen Waldhang hinunter. Einen Weg gibt es hier nicht. Trittsicherheit und Vorsicht sind deshalb Pflicht. Technisch wird der Abschnitt zwar nie schwierig, Waldboden kann aber schnell tückisch werden.
Bereits nach wenigen Metern erkennen wir unser Ziel. Direkt unter uns beginnt ein Forstweg.
Diesem folgen wir in die einzig mögliche Richtung.
Wir mussten noch ein Absperrband überwinden, bevor wir kurz darauf einen breiten Forstweg erreichen, dem wir nach links folgen.
An der bereits sichtbaren Kreuzung halten wir uns erneut links. Nach dem steilen Waldhang lässt sich dieser Abschnitt wieder wunderbar entspannt genießen. Wenig später beschreibt der Forstweg eine scharfe Linkskurve und stellt uns erneut vor eine Wegwahl. Den rechten Abzweig ignorieren wir.
Offenbar war das die richtige Entscheidung, denn während wir den Hennenkopf umrunden, genießen wir noch einmal schöne Ausblicke auf die Ammergauer Alpen. Unterwegs passieren wir einen nach links führenden Forstweg. Laut Karte könnte man von dort möglicherweise ebenfalls noch einmal zum Hennenkopf aufsteigen. Uns reizt das allerdings nicht mehr.
Nach einer scharfen Rechtskurve verlieren wir endlich wieder etwas an Höhe und erreichen einen querenden Forstweg.
Hier biegen wir links ab und folgen den kleinen gelben Pfeilen bis zu einem nun wieder beschrifteten Wegweiser. Dort halten wir uns rechts. (Wegweiser: „Buchenberg; Buching“)
Wer sich zuvor für den alternativen Forstweg entschieden hat, trifft an dieser Stelle wieder auf unsere Route.
Der breite Forstweg wird nach und nach schmaler und geht schließlich in einen Steig über. Dieser führt uns steil hinab zu einer Brücke über den bereits bekannten Tiefenbach. Dahinter wartet allerdings noch einmal ein ordentlicher Gegenanstieg bis hinauf zum Buchenberg-Rundweg.
Am etwas verdreckten Schilderbaum halten wir uns rechts in Richtung Buchenberg. Kurz darauf verlassen wir den Wald und der Weg wird wieder breiter. Einen von rechts kommenden Weg ignorieren wir und steuern direkt auf das riesige Kreuz vor uns zu.
Die Weideflächen lassen wir schließlich hinter uns und erreichen eine Teerstraße. Dort folgen wir der Beschilderung nach Buching und halten uns rechts.
Ab hier wird der Abstieg leider etwas eintönig, denn wir folgen der Teerstraße bis hinein nach Buching.
Nach einer langgezogenen Linkskurve passieren wir den Wanderparkplatz Buchenberg und wandern nach dem Waldstück an den ersten Häusern der Bergstraße vorbei.
Der Bergstraße folgend passieren wir den von links kommenden Buchenbergweg und gehen an der nächsten Kreuzung geradeaus in den Guggenbergweg. (Wegweiser: „Talstation“)
Am Ende der Straße erblicken wir bereits die Liftanlage unseres Aufstiegs und erreichen kurz darauf wieder den Parkplatz.
Alternativ kann man am Ortsanfang auch die kleine Brücke nach links überqueren, dem Kulturenweg folgen, anschließend rechts in den Buchenbergweg abbiegen und gelangt ebenfalls zur bereits erwähnten Kreuzung.
Buchenbergalm
Sí
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Normale Wanderausrüstung
Ausgesetzter und steiler Waldhang
Navi Adresse: Füssener Str. 19, 87642 Halblech-Buching
A96 München - Lindau bis zur Ausfahrt Landsberg am Lech-West und nach der Ausfahrt weiter über die B 17 über Schongau, Steingaden und Halblech nach Buching. Durch Buching hindurch fahren und am südlichen Ende des Ortes links in den Parkplatz an der Talstation der Buchenbergbahn einbiegen. Von der Allgäuer Seite erreicht man Buching von Kempten oder Marktoberdorf über Roßhaupten und von Tirol über Reutte und Füssen.
Mit der Bahn von München Hauptbahnhof über Kaufbeuren nach Füssen. Vom Bahnhof in Füssen weiter mit der Bus-Linie 73 Richtung Steingaden, Wieskirche zur Haltestelle Buching Sesselbahn, Halblech.
Parkplatz Buchenbergbahn
Buchenbergalm:
Da der Hennenkopf selbst kaum Aussicht bietet, lohnt sich eine kurze Pause an der Buchenbergalm. Von hier genießt man bereits schöne Ausblicke auf das Ostallgäu und die umliegenden Berge.
Alternative ohne weglosen Abstieg:
Wer den steilen, weglosen Waldhang vermeiden möchte, geht einfach bis zur letzten Forstwegkreuzung zurück und biegt dort rechts ab. So bleibt die gesamte Tour auf Forstwegen und Steigen.
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