Zum Herzogenhorn (Gravelbike-Tour)
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Der Abstecher auf das Herzogenhorn auf 1.415 Meter lohnt sich! Vom zweithöchsten Berg des Schwarzwaldes bietet sich uns eine fantastische Rundumsicht bis in die Schweizer Alpen. Auch der benachbarte Belchen...
Der Abstecher auf das Herzogenhorn auf 1.415 Meter lohnt sich! Vom zweithöchsten Berg des Schwarzwaldes bietet sich uns eine fantastische Rundumsicht bis in die Schweizer Alpen. Auch der benachbarte Belchen mit seiner markanten Silhouette ist von hier aus gut erkennbar.
Unsere durchaus anspruchsvolle Tour startet in Schönau. Es bleibt nicht viel Zeit zum Warmfahren, denn unmittelbar nach dem Start erwartet uns schon der erste Anstieg des Tages, die Fuchswaldstraße, die uns auf 7,6 Kilometern nach Herrenschwand führt. Im idyllischen Schwarzwalddorf auf über 1.000 Metern angekommen, genießen wir die Ruhe und Stille, während die Straße in Richtung Hochkopfhaus kurz darauf ganz leicht wieder ansteigt. Bei Kilometer 10,6 ist dann das Hochkopfhaus erreicht. Wir folgen der L151 600 Meter nach links, ehe wir nach einer langen Gerade, aber noch vor der ersten langgezogenen Kurve in den Waldweg rechts oberhalb der Straße einfahren. Auf diesem umrunden wir nördlich erst den Weißenbachkopf (1.212 m), anschließend dann den Hochkopf (1.263 m). Vorbei am Hohen Zinken, dem Präger Eck und über den Blößling (1.310 m) erreichen wir die Wacht bei Bernau. Wir halten uns rechts und fahren auf die L149 bis in den Bernauer Ortsteil „Dorf“. In Bernau-Dorf angekommen, folgen wir nach links, der Beschilderung folgend, bergaufwärts der Zufahrtsstraße zur Krunkelbachhütte. Der Anstieg zieht sich auf asphaltiertem Untergrund über vier Kilometer hin, bis die toll gelegene Krunkelbachhütte im Naturschutzgebiet Feldberg erreicht ist. Unser eigentliches Ziel ist aber das Herzogenhorn, der zweithöchste Berg des Schwarzwaldes (1.415 m). Die nun auf uns wartende breite Waldtrasse wird bald wieder steiler, sodass wir – auch aus Rücksichtnahme auf die Wanderer - dann absteigen. Mit dem Rad lässt sich das Herzogenhorn zwar umrunden, auslassen wollen wir das Gipfelerlebnis aber nicht, sodass wir die letzten Meter gerne zu Fuß gehen. Schließlich biken wir weiter zur Glockenführe, wo linker Hand eine 2,5 Kilometer lange Abfahrt auf uns wartet. Bei Kilometer 34,3 halten wir uns rechts, fahren wenige Meter bergauf, um uns bei Bernauer Kreuz wieder links zu halten. Ein letzter 800 Meter langer Anstieg, dann haben wir so gut wie alle aufsteigenden Höhenmeter bewältigt. Vorbei am Almgasthaus Gisiboden geht es nun die Fahrstraße hinunter nach Geschwend. Wir durchqueren die Ortsmitte und fahren vorbei an der Blumenwiese Eckert, um anschließend auf den Wiesentalradweg zu gelangen. Dieser führt uns vorbei an Utzenfeld zurück nach Schönau.
Ein absolutes Muss ist ein Helm. Fahrradbekleidung, Fahrradhandschuhe und Verpflegung sind zudem immer empfehlenswert.
Von Freiburg:
B31 in Richtung Donaueschingen, Ausfahrt Kirchzarten / Oberried / Todtnau. Straßenverlauf der L126 bis nach Todtnau folgen, dann dem Straßenverlauf der B317 in Richtung Lörrach sieben Kilometer bis nach Schönau im Schwarzwald folgen.
Von Donaueschingen:
B31 in Richtung Freiburg, Ausfahrt Feldberg/Todtnau nehmen. Straßenverlauf der B317 bis nach Schönau im Schwarzwald folgen.
Von Lörrach:
B317 von Lörrach in Richtung Donaueschingen bis nach Schönau im Schwarzwald.
Von Freiburg:
Mitder Regionalbahn Richtung Seebrugg/Neustadt (Schw.) , Ausstieg Kirchzarten Bahnhof, Bus 7215 bis nach Todtnau, Umstieg auf Bus 7300 Richtung Zell i.W. - Ausstieg Schönau im Schwarzwald, Zentrum
Von Donaueschingen:
Mit der Regionalbahn Richtung Seebrugg/Neustadt (Schw.) , Ausstieg Neustadt Bahnhof, Umstieg auf Regionalbahn bis nach Titisee Bahnhof, hier Bus 7300 bis nach Schönau im Schwarzwald, Zentrum nehmen
Von Lörrach:
Mit der Regionalbahn S6 Richtung Zell i. Wiesental, Umstieg in Bus 7300 Richtung Titisee - Ausstieg Schönau im Schwazwald, Zentrum
Achtung:
Fahrradmitnahme in der Regionalbahn möglich! Die Busse der Linie 7300 und 7306 haben Heckträger mit denen bis zu 5 Rädern transportiert werden können (E-Bikes mit herausnehmbaren Akku auch möglich). Von Mai bis Anfang Oktober ist an Samstag, Sonn- & Feiertagen die Linie 7215 ebenfalls mit Radträgern ausgestattet, sowie sonntags die Linie 7310. Bitte im Voraus bzgl. der Fahrzeiten informieren!
Wenn wir auf dem Gisiboden sind, dann haben wir alle Höhenmeter des Tages hinter uns. Vor der Abfahrt und den letzten Kilometern lädt die traumhaft schön gelegene Gisiboden Alm zur Einkehr ein. Von hier hat man einen tollen Blick auf die umliegenden Schwarzwaldhöhen, vor allem auch zum Belchen.
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